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Südafrika – Einreise, Kgalagadi Transfrontier Park und Northern Cape

In Rietfontein befahren wir zum ersten Mal südafrikanischen Boden. Betreten wäre nicht richtig – nach unserem kurzen Transit in Johannesburg.

Einreise und Carnet de Passage

 Die Einreise ist problemlos, wir bekommen direkt 90 Tage Aufenthaltsgenehmigung. Polizeikontrolle ebenfalls unproblematisch. Unser Carnet kann allerdings nicht ausgefüllt und gestempelt werden, da es an diesem kleinen Grenzposten keinen Zoll gibt. Wir bekommen mitgeteilt, dass wir das einfach irgendwann am nächsten größeren Grenzübergang machen sollen. Merkwürdig. Aber okay. Wir fahren los.

Am Grenzübergang Gemsbok / Bokspits versuchen wir erneut unser Glück. Bis in den Süden nach Nakop wollen wir nicht fahren. Das wären 300 km in die falsche Richtung. Auch in Gemsbok gibt es keinen Zoll – hier erfahren wir von einer jungen und sehr engagierten Polizistin, dass es ein Abkommen zwischen Polizei und Zoll gibt, das besagt, dass an kleinen Grenzübergängen ohne Zollbüro die Polizei die Aufgaben des Zolls übernehmen darf. Aha! Nach ein bisschen hin und her bekommen wir unser Carnet ausgefüllt und gestempelt. Mir fällt ein Stein vom Herzen und wir können uns unbeschwert auf den Weg nach Norden machen, in den Kgalagadi Transfrontier Park!

Exkurs: Starlink

Starlink funktioniert einwandfrei, seit wir in Südafrika sind!

Exkurs Ende. 🙂

Kgalagadi Transfrontier Park

Da wir recht kurzfristig gebucht haben (einen Tag vorher), haben wir „nur“ eine Woche auf dem Twee Rivieren Campingplatz bekommen. „Nur“ in Anführungszeichen, da eine zusammenhängende Woche zu anderen Zeiten ebenfalls kaum zu bekommen ist. Anfang Februar scheint wirklich absolute Nebensaison zu sein. Dennoch gab es auf der Campsite weiter nördlich, in Nossob, keine freien Plätze mehr für mehr als eine Nacht. Viele unserer Campnachbarn, mit denen wir ins Gespräch gekommen sind, buchen ihren Urlaub im Kgalagadi Transfrontier Park ein Jahr im Voraus. Daher hatten wir mit unserer spontanen Buchung wirklich Glück.

A propos Glück: Das hatten wir auch bei den Tiersichtungen! Hier höre ich auf, eine Menge Text zu verfassen und lasse die Bilder für sich sprechen!

Augrabies Falls und Weg nach Süden

Nach einer Woche im Kgalagadi Transfrontier Park haben wir uns langsam auf den Weg Richtung Süden gemacht. Zwischenstop zum Einkaufen und Autowaschen in Upington, dann zu den Augrabies Falls, einem ziemlich hohen und beeindruckenden Wasserfall. Hier rauscht der Oranje in die Tiefe und gräbt sich seinen Weg über etwa 18 Kilometer durch eine tiefe Schlucht.

Ab Augrabies führt uns unser Weg weiter über Springbok in den Süden. Wir durchqueren das Namaqualand und erreichen schließlich das Western Cape. Strahlender Sonnenschein und Weingüter begrüßen uns.

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