Wein, Wein und natürlich Wein! Unsere erste Weinerfahrung: Highlanders Campsite in der Nähe von Klawer. Eine „Working Wine Farm“, sehr entspannt, mitten in den Weinfeldern gelegen. Wir sind die einzigen Gäste und genießen die Ruhe, die Aussicht und natürlich am Abend eine Flasche Wein. Eine Weinprobe wird leider nur für größere Gruppen angeboten.

Pinotage, Merlot, Shiraz, …
Weiter geht es tiefer in die Weinregion. Ab Paarl reiht sich ein Weingut an das andere. Wir bleiben für vier Tage in Franschhoek und genießen die entspannte Kleinstadtatmosphäre. Nach den ziemlich menschenleeren Regionen im Norden eine ganz andere Welt. Abends die Wahl zwischen mehreren Bars und Restaurants zu haben, ist anfangs überwältigend.

Die Winetram ist eine tolle Erfahrung. Per Tram und Trambus können wir verschiedene Weingüter anfahren und dort an Weinproben teilnehmen. Teils in Kombination mit Essen. Käse und Schokolade passen aber auch super zu den lokalen Weiß- und Rotweinen.




Besondere Spezialitäten: Chenin blanc und Pinotage sind Weine, die nur in Südafrika hergestellt werden. Aber auch Merlot, Chardonnay und Cabernet Sauvignon werden in der Region produziert. Die Vielfalt ist so groß, dass wir keine Chance haben, alles zu probieren.
Besonderes Highlight war für mich die Fairview Wine and Cheese Farm: Eine Working Farm, auf der nicht nur sehr guter Wein, sondern auch Ziegenkäse hergestellt wird! Das Wine & Cheese Tasting war hervorragend!


Besuch bei Metalian
Nach einem kurzen Zwischenstop in Stellenbosch fahren wir nach Kapstadt. Hier wartet ein besonderes Erlebnis auf uns: Wir besuchen Metalian und dürfen sogar die Produktion besichtigen! Wir werden unglaublich herzlich empfangen. Es ist spannend, zu sehen, wie viel Handarbeit und Liebe zum Detail in diesen Trailern stecken. Genau hier wurde unser Genie vor etwa einem Jahr produziert, montiert und zu Biwak on Wheels in die Schweiz geschickt. Und jetzt steht er wieder vor dem gleichen Gebäude und hat schon mehrere Tausend Kilometer auf dem Buckel!


Kapstadt und Kaphalbinsel
Wir finden einen schönen Campingplatz auf der Kaphalbinsel, von wo aus wir Ausflüge in die Natur und die Stadt machen. Am Kap der guten Hoffnung ist ziemlich viel los, was aber zu erwarten war. ,

Die Aussicht und die Wanderwege sind aber auch schön! Ebenso Kapstadt selbst – wobei wir uns auf die Gegend rund um die Waterfront beschränkt haben. Den Ausflug auf den Tafelberg müssen wir irgendwann mal nachholen, wenn es weniger wolkig ist.







Späne im Getriebe
Als wir Kapstadt verlassen, ist unser Ziel klar: Der Küste entlang folgen. Es kommt aber etwas anders. In Somerset West halten wir spontan Freitag nachmittags bei einem Suzuki-Händler, da unser Getriebe im vierten Gang unter Last Geräusche macht. Ein hilfsbereiter Mechaniker hört sich das ganze an und schickt uns direkt weiter, in eine kleine Werkstatt, die sich auf Getriebe spezialisert hat. Dort wurde kurzerhand unser Getriebeöl getauscht. Da in der dunklen Plörre auch kleine Späne waren, haben wir überlegt, was wir nun tun. Im worst case: Getriebe aufmachen und gegebenenfalls reparieren. Teuer, zeitaufwendig und risikoreich. Wir haben dann nochmal im Service-Handbuch nachgeschaut: das Getriebeöl war noch das originale! Seit 106.000 Kilometern! Wechselintervall in Südafrika: alle 35.000 Kilometer. Wechselintervall bei uns: alle 45.000 Kilometer prüfen (!), nicht wechseln. Oha! Wir entscheiden also, das Getriebe an Ort und Stelle zu lassen und am Montag lediglich die restlichen Öle (Differenzial und Verteilergetriebe) wechseln zu lassen.
Walking and Wining
Wir drehen also noch eine Runde in der Region und landen in Stellenbosch auf einem gemütlichen kleinen Campingplatz. Das besondere: Im Banhoek-Tal sind die Weingüter in Laufreichweite und es gibt einen Wanderweg von Weingut zu Weingut! Walking and Wining – tolle Kombination!

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