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Südafrika – Kruger National Park

2 Millionen Hektar Wildlife pur! Der Kruger National Park ist der Inbegriff der Safari-Destinationen Südafrikas und steht schon lange auf meiner Bucketlist.

Über die Osterferien ist gefühlt halb Südafrika unterwegs. Der Kruger Nationalpark ist entsprechend ausgebucht. Wir verbringen die Feiertage daher ein Stück außerhalb auf einem größeren Campingplatz und beobachten einmal mehr gespannt die südafrikanische Camping- und Braai-Kultur. Riesige Zeltstädte werden aufgebaut, jeder Wohnwagen hat mindestens ein Vorzelt, meist sogar mehrere. Zusätzliche Iglos werden als Schlafgelegenheiten aufgebaut, separate Zelte als Küche oder Wohnraum. Jeden Abend wird ein Feuer entfacht und später gegrillt. Wir werden von unseren Nachbarn sogar spontan zum Braai eingeladen. Ein wunderbarer Abend mit hervorragendem Essen! Ganz neu für uns: Hier auf dem Platz gibt es den Service, Hilfe beim Auf- und Abbau des Zelts zu bekommen. Auch ein Spül- und Wäscheservice wird gegen kleines Geld angeboten. Was es alles gibt …

Ab Ostersonntag haben wir zehn Nächte im Kruger Nationalpark gebucht, verteilt auf die Camps Berg-en-Dal, Crocodile Bridge, Skukuza und Satara. Wir packen zusammen, gehen in Nelspruit / Mbombela noch einkaufen und fahren dann durch das Malelane-Gate in den Krüger Nationalpark. Endlich geht es los!

Schon auf den ersten Metern im Park werden wir von zahlreichen Tieren begrüßt. Elefanten, Giraffen, Zebras und natürlich allerhand Antilopen sind auf und an der Straße unterwegs.

Hippos und Krokodile sehen wir täglich im Wasser sowie am Ufer.

Schon am zweiten Tag haben wir das Glück, Großkatzen zu sehen. Ein Löwenrudel mit etlichen Jungtieren lebt nur wenige Kilometer vom Crocodile Bridge Camp entfernt und ist fast täglich von der Straße aus zu sehen. Dementsprechend voll ist es natürlich bei den Sichtungen. Zig Autos und Safaribusse verstopfen die Straße, parken teils kreuz und quer, so dass kein Durchkommen mehr ist.

Mehr Glück haben wir mit unseren Leopardensichtungen. Bei der ersten stehen nur wenige Autos, die zweite haben wir privat nur für uns! Ein Rascheln im Gebüsch, spontan angehalten, einen Moment später schaut uns ein junger Leopard an, spaziert am Auto vorbei und verschwindet einige Meter später wieder im dichten Gestrüpp. Wow!

Ähnliches Glück haben wir bei unserer ersten Sichtung von Wild Dogs. Rascheln, Angehalten, gelauscht und beobachtet. Dann ein Wildhund! Während wir ihn beobachten und fotografieren, stellen wir fest, dass er nicht allein ist. Hinter uns kommt nach und nach das ganze Rudel auf die Straße. Sie kreisen uns ein, stellen dann fest, dass wir nur ein ungefährliches Auto sind und wuseln dann entspannt auf der Straße und im Gras hin und her. Zunächst sind wir allein, später kommen noch zwei weitere Fahrzeuge dazu. Perfekt!

Natürlich haben wir solches Glück und solche Sichtungen nicht jeden Tag. Zum Glück kann ich mich auch für Giraffen und Elefanten begeistern – und auch für Impalas, Nyalas und Pumbas. Die sehen wir nämlich tatsächlich jeden Tag. Nyalas haben uns auch auf der Crocodile Bridge Campsite direkt am Zelt besucht.

Vom Skukuza Camp aus sehen wir auch endlich unsere erste Hyäne! Sie springt vor uns auf die Straße, überquert ein Stück vor uns die Brücke über den Sand River und verschwindet wieder im Busch.

Auch hier haben wir Löwensichtungen. Erst zwei Jungtiere, die auf der Straße herumfläzen, dann später zwei Löwinnen, die im Schatten eines Baumes entspannen.

Später kreuzt noch ein weiteres Wildhundrudel, gefolgt von einer Elefantenherde unseren Weg.

Im Satara Rest Camp erwischen wir leider weniger gute Tage. Hier haben wir deutlich weniger Tiersichtungen als von den anderen Camps aus. Viele der Gravel Roads sind aufgrund der Überflutungen zu Beginn des Jahres noch gesperrt, so dass wir größtenteils auf Teerstraßen fahren müssen. Einen Leoparden sehen wir noch im Gebüsch verschwinden, Löwen und Geparden verpassen wir im Zentrum des Parks leider. Dafür auch hier: Allerhand Antilopen, zahllose Elefanten und viele verschiedene Vögel, darunter auch den Southern Ground Hornbill.

Den letzten Abend verbringen wir noch einmal in Skukuza, bevor wir den Park am nächsten Morgen in Richtung der Panorama Route verlassen. Hier sehen wir auch unseren ersten Honeybadger durchs Camp laufen. Ein schöner Abschluss für diesen Abschnitt unserer Reise.

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