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Sambia – South Luangwa National Park

Vom Karibasee aus fahren wir zunächst in die Hauptstadt Lusaka, dann weiter Richtung Osten.

Jetzt im Juli ist Winter in Sambia. Tagsüber herrschen an den meisten Orten angenehme Temperaturen zwischen 25 und 30 °C. Nachts hingegen kann es kalt werden. Das ist auch der Grund, warum wir relativ lange am Sambesi und Karibasee geblieben sind. In der Nähe großer Wassermassen ist der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht weniger groß. Hier sind die nächtlichen Temperaturen selten unter 10 °C gefallen. In den höher gelegenen Gebieten Sambias sind einstellige Nachttemperaturen normal in dieser Jahreszeit. Auch Frost ist keine Seltenheit. Die kältesten Zeiten sollten nun vorbei sein, ab August sollte es wärmer werden.

Unsere Zeit in Lusaka nutzen wir, um einzukaufen, aufzuräumen und etwas zu entspannen, bevor die nächste längere Fahrtetappe ansteht. Wir finden sogar einen deutschen Metzger, wo wir unsere Wurst- und Fleischvorräte aufstocken können. Lusaka selbst ist laut, überfüllt und wuselig. Die Stadt von Südwest nach Ost zu durchqueren, dauert mehr als eine Stunde und wir sind froh, als die Straßen wieder etwas leerer werden.

Mit ein paar Zwischenstops erreichen wir ein paar Tage später endlich den South Luangwa Nationalpark. Wir campen nur wenige Kilometer vom Parkeingang entfernt direkt am Luangwa River. Täglich kommen Elefanten und Hippos auf die Campsite. Die beängstigend großen Krokodile bleiben glücklicherweise unten am Fluss. Auf der anderen Seite des Flusses liegt der Nationalpark. Außer weiteren Hippos sehen wir dort allerdings keine Tiere am Ufer.

Viel mehr gibt es natürlich im Nationalpark zu sehen. Neben Elefanten, weiteren Hippos und Krokodilen, Giraffen, Antilopen und Zebras sehen wir Löwen, Leoparden und Wildhunde. Beeindruckend! Besonders die Wildhunde sind immer spannend zu beobachten. Bei ihnen herrscht nie Ruhe, mindestens einer ist immer auf den Beinen. Daher hier mal wieder weniger Text, mehr Bilder!

Bei den Nachmittags-Game Drives können wir den South Luangwa National Park bei Dunkelheit erleben! Endlich sehen wir auch mal mehrere Hyänen. Eigentlich sind die nicht selten. Gehört haben wir sie oft, gesehen allerdings nur selten.

Nicht nur im Nationalpark sehen wir Tiere. Das Wildlife Camp macht seinem Namen alle Ehre: Affen, Leguane, Nilpferde und Elefanten sind regelmäßig im Camp zu sehen.

Published inAllgemeines

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