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Sambia – Planänderung, Batterie, Kafue Nationalpark

Pläne sind dazu da, geändert zu werden. Eigentlich wollten wir vom South Luangwa Nationalpark weiter in den Norden. Das wird aber leider nichts. Wir haben ein Problem mit dem Jimny und wollen das in einer Werkstatt in Lusaka beheben lassen. Technik und Sicherheit haben Vorrang, also machen wir uns auf den direkten Weg zurück nach Lusaka.

In Petauke, auf halbem Weg, gibt allerdings unsere Fahrzeugbatterie endgültig den Geist auf. Kurzschluss in einer Zelle der Batterie. Glücklicherweise bekommen wir bei einem kleinen Ersatzteilhändler eine halbwegs passende Batterie. Was nicht passt, wird passend gemacht und Dominik tauscht unsere zu kleinen Batterieklemmen gegen größere aus.

Einen Tag später kommen wir dann in Lusaka an. Geschafft! Wir warten Wochenende und Feiertag ab und verbringen noch ein paar Tage im Lukasa, einem schönen BnB mit Campsite, bis wir den Jimny in die Suzuki-Werkstatt bringen können.

Auch der deutschen Metzgerei statten wir natürlich wieder einen Besuch ab. Hier ist eine Schneidemaschine von Bizerba im Einsatz und ich darf ein Foto für die Kollegen machen.

Nachdem alle technischen Probleme behoben sind, können wir voller Elan, Selbstvertrauen und Sicherheit wieder starten. Diesmal in die andere Richtung, nach Westen, in den Kafue Nationalpark.

Aufgrund der (aus unserer Sicht) hohen Kosten für Campsites innerhalb des Nationalparks campen wir außerhalb und unternehmen von dort aus Gamedrives in den Park. Unser Camp liegt abseits der dazugehörigen Lodge und wir genießen unsere Privatsphäre und den Blick auf den Kafue River, der die Grenze zum Nationalpark darstellt. Da es hier keinen Stom gibt, wird das Wasser zum Duschen und Waschen manuell aus dem Fluss in einen Sammelbehälter gepumpt. Dazu gibt es eine Fußpumpe, ähnlich einem Stepper. Geheizt wird natürlich mit einem holzbefeuerten Donkey.

Ein Stück flussabwärts liegt der Itezhi-Tezhi-See, ebenfalls an der Grenze zum Kafue Nationalpark. Wir verbringen ein paar schöne Tage und kalte Nächte mit einem herrlichen Ausblick und bekommen noch einige hilfreiche Tipps für unsere weitere Reise.

Der Rückweg nach Livingstone gestaltet sich spannend. Wir überqueren den Kafue River auf einer kleinen Fähre! Neben uns passen noch zwei Autos, ein paar Motorräder und Fußgänger auf die Ladefläche. Angetrieben von zwei Bootsmotoren geht es quer über den Fluss und dann über Dirtroads ins nächste Dorf.

In Livingstone kennen wir uns bereits ein bisschen aus. Wir quartieren uns wieder auf der gleichen Campsite wie vor gut zwei Monaten ein und bleiben noch ein paar Tage, bevor wir die Grenze nach Simbabwe überqueren.

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