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Botswana – Elefanten, Elefanten, Elefanten

Über Nata kommen wir schließlich im Elephant Sands Camp an. Was soll ich sagen? Einfach unglaublich schön, so entspannten Elefanten so nahe zu kommen! Es sind zwar nicht viele, aber täglich kommen einzelne Bullen zum Trinken ans Wasserloch. An einem Tag sogar eine Familie mit Jungtier.

Wir haben einen Stellplatz in erster Reihe ergattert und bleiben schließlich fast zwei Wochen hier. Da die meisten Gäste hier nur einen oder zwei Tage bleiben, haben wir die Campsite zwischen 9 Uhr und 14 Uhr fast komplett für uns. Wir genießen die Elefanten, die Ruhe, die Sonne und hin und wieder auch das abendliche Buffet im Restaurant. Hier komme ich auch mal wieder dazu, intensiv am neuen Buch zu arbeiten. Neben den Elefanten leben hier übrigens auch Pferde, die ebenfalls täglich am Wasserloch trinken, baden und rundherum grasen.

Trotz einer zwischenzeitlichen Versorgungsfahrt nach Nata gehen unsere Vorräte nach zwei Wochen zur Neige und wir entschließen uns, weiterzufahren. Allerdings mit dem festen Vorsatz, nochmal wiederzukommen!

Es geht weiter Richtung Norden. Unser nächster Halt ist das Senyati Safari Camp. Hier bleiben wir aufgrund eingeschränkter Campsiteverfügbarkeit nur zwei Tage. Das Wasserloch ist gut besucht, wir sehen viele Elefanten, auch mit etlichen Jungtieren, sowie eine ganze Büffelherde. Allerdings ist das Wasserloch nur vom Restaurant und der Bar aus gut zu sehen, von der Campsite leider nicht. Dennoch eine schöne Erfahrung – und die Pizza im Restaurant war auch gut.

Über Kasane und die Transitroute fahren wir tiefer in die Region Chobe hinein. Aufgrund der exorbitanten Preise bleiben wir außerhalb des Nationalparks. Die Tiere sind schließlich nicht nur in den Parks, sondern auch außerhalb davon unterwegs. Zebras, Giraffen und Elefanten auf und neben den Straßen sind keine Seltenheit.

Obwohl die Regenzeit noch nicht lange zurückliegt und es überall genug Wasser gibt, kommt an unserer Campsite mitten im Busch trotzdem ein Elefant vorbei. Offenbar der erste seit dem Regen! Wir hören ihn in der Dunkelheit am Wasserloch trinken und sehen ihn schemenhaft. Die Schritte von Elefanten sind trotz ihrer Größe kaum zu hören. Dass er in unsere Richtung läuft, hört man nur am Brechen von Ästen, das näher kommt. Offenbar hat er direkt hinter unserem Stellplatz leckere Blätter an einem Baum gefunden. In der Dunkelheit eine ganz schön unheimliche Erfahrung!

Von Kasane aus geht es für uns weiter nach Norden. Unser nächstes Ziel: Sambia!

Published inAllgemeines

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